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Jungen als Bildungsverlierer

Jungen werden heutzutage vermehrt als Bildungsverlierer in unserem Schulsystem angesehen.

Dies liegt vor allen Dingen darin begründet, dass Jungen im Vergleich zu Mädchen nicht dazu in der Lage sind, für eine längere Zeit still zu sitzen und aufmerksam zuzuhören. Lehrern wird vorgeworfen, dass sie den Jungen zu wenig Unterhaltung in Form von Experimenten bieten. Jungen bräuchten Spaß, um besser lernen zu können.

Die Auswirkungen im Überblick

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Jungen hinsichtlich ihrer Lesefähigkeit im Vergleich zu Mädchen um ein Jahr zurückliegen. Auch das Abitur machen mehr Mädchen als Jungen und die Arbeitslosigkeit trifft eindeutig Jungen häufiger als das weibliche Geschlecht. Die Zeugnisse der Mädchen fallen besser aus als die von Jungen.

Worin liegen die Unterschiede begründet

Mädchen sind vor allen Dingen besser, was das schulische Lernen betrifft, weil sie eher dazu bereit sind, Kompromisse einzugehen, als Jungen. Zudem weisen sie ein höheres Maß an empathischen Fähigkeiten und Anpassungsbereitschaft auf. Zudem können sie dem Druck, der durch die Schule vermittelt wird, besser standhalten, verfügen über mehr Disziplin und freuen sich über sehr gute Noten. Jungen dagegen werden sofort als Streber etikettiert, sobald sie ein gutes Zeugnis haben. Es liegt also klar auf der Hand: Unser Bildungssystem ist eher auf die gut disziplinierten Mädchen abgestimmt als auf die verspielten Knaben. Mit Begabung allein kommt man heute nicht mehr weit. Was vielmehr zu Erfolg führt, ist Fleiß, und auch darüber verfügen Mädchen in einem höheren Maß als Jungen.

Welche Lösungen werden derzeitig angeboten

Zum erwähnt die Gesellschaft vermehrt, dass das Einstellen einiger männlicher Grundschullehrer eine nicht wegzudenkende Notwendigkeit darstellt. Gleichzeitig sollen jungengerechte Unterrichtsmaterialien angeschafft, mehr Projekte durchgeführt und ein geschlechtlich getrennter Unterricht eingeführt werden. Laut einem Experiment könnte der aufgeteilte Unterricht tatsächlich einige positive Veränderungen mit sich bringen. Es wurde belegt, dass sich Jungen gänzlich anders benehmen, sobald sie nur unter ihren Geschlechtsgenossen sind. Sie können durch getrennte Räume besser über ihre Gefühle sprechen und sich gleichzeitig besser auf den Stoff konzentrieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Lehrer vermehrt auf die Bedürfnisse der Jungen eingehen, wenn sich keine Mädchen im selben Raum aufhalten.
Ein getrennter Unterricht scheint aus genannten Gründen tatsächlich eine sinnvolle Entwicklung zu sein. Ob dieser in die Realität umgesetzt wird oder nicht, bleibt abzuwarten.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/10916/

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